Home Staging Kosten – klassisch vs. virtuell im Vergleich

Eugen
05. Februar 2026
5 Min. Lesezeit
Home Staging Kosten Vergleich – klassisch vs virtuell

Home Staging Kosten – klassisch vs. virtuell im Vergleich

Home Staging kann beim Immobilienverkauf einen echten Unterschied machen. Trotzdem stellt sich fast immer zuerst dieselbe Frage: Was kostet das eigentlich?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, wie Home Staging umgesetzt wird. Ob klassisch mit echten Möbeln, virtuell am Bildschirm oder bereits KI-gestützt – die Kosten unterscheiden sich deutlich.

In diesem Artikel bekommst du eine realistische Einordnung, damit du einschätzen kannst, welche Variante für dein Objekt sinnvoll ist und welche eher nicht.


Warum die Kostenfrage beim Home Staging entscheidend ist

Nicht jede Immobilie braucht den gleichen Aufwand. Während sich bei hochwertigen Objekten höhere Investitionen lohnen können, zählt bei vielen Wohnungen vor allem eines: Verhältnismäßigkeit.

Home Staging sollte:

  • den Verkauf unterstützen
  • wirtschaftlich bleiben
  • zur Immobilie und zur Zielgruppe passen

Gerade im DACH-Raum bewegen sich die Kosten schnell im vierstelligen Bereich. Umso wichtiger ist es, vorab zu wissen, womit man realistisch rechnen muss.


Klassisches Home Staging – Kosten & Aufwand

Beim klassischen Home Staging wird die Immobilie tatsächlich eingerichtet. Möbel, Teppiche, Lampen und Dekoration werden geliefert, aufgebaut und nach dem Verkauf wieder abgeholt.

Typische Kostenfaktoren

  • Möbelmiete (meist pauschal pro Raum)
  • Transport & Logistik
  • Auf- und Abbau
  • Konzept & Styling
  • Dauer des Einsatzes (häufig mehrere Wochen)

Typische Kosten (Deutschland):

  • 2-Zimmer-Wohnung: etwa 2.000–3.500 €
  • 3–4 Zimmer: häufig 3.500–6.000 €
  • Einfamilienhaus: nicht selten 5.000–10.000 € oder mehr

Vorteile

  • starker Eindruck bei Vor-Ort-Besichtigungen
  • echtes Raumgefühl
  • sinnvoll bei hochwertigen Immobilien

Nachteile

  • hohe Gesamtkosten
  • logistischer Aufwand
  • längere Vorlaufzeit
  • kaum skalierbar

Einordnung:
Klassisches Home Staging kann wirken – ist aber in der Praxis vor allem für ausgewählte Objekte sinnvoll, bei denen Budget und Zielgruppe passen.


Virtuelles Home Staging – Kosten & Nutzen

Beim virtuellen Home Staging wird komplett auf physische Möbel verzichtet. Die Einrichtung entsteht digital, auf Basis realer Fotos.

Typische Kostenfaktoren

  • Anzahl der Bilder
  • Detailgrad der Einrichtung
  • Stilrichtung
  • Tool oder Dienstleister

Typische Kosten (Deutschland):

  • pro Bild: ca. 25–80 €
  • mehrere Räume: häufig 100–300 € gesamt

Was wegfällt:

  • Möbelmiete
  • Transport
  • Aufbau vor Ort

In der Praxis ist virtuelles Home Staging um ein Vielfaches günstiger als die klassische Variante – vor allem dann, wenn der Fokus auf der Online-Vermarktung liegt.

Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier weitere Details und Beispiele:
Virtuelles Home Staging – Vorteile, Kosten & Beispiele.


KI-gestütztes Home Staging – die kosteneffizienteste Variante

KI-gestütztes Home Staging automatisiert große Teile des Prozesses. Die Software analysiert Raum, Licht und Perspektive und erstellt darauf basierend Einrichtungsvorschläge.

Kostenvorteile durch KI

  • sehr geringe Kosten pro Bild (oft unter 25 €)
  • schnelle Ergebnisse
  • gleichbleibende Qualität
  • gut geeignet für viele Objekte gleichzeitig

Gerade bei regelmäßigem Bedarf – etwa bei Maklern oder Projektentwicklern – ist diese Variante häufig die wirtschaftlichste Lösung.

Was KI im Detail leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, erfährst du hier:
KI Raumgestaltung – Möglichkeiten & Grenzen


Home Staging Kosten im direkten Vergleich

VarianteTypische Kosten (DE)ZeitaufwandSkalierbarkeit
Klassisches Home Staging2.000–10.000 €HochGering
Virtuelles Home Staging25–80 € / BildGeringHoch
KI-gestütztes Home Staging< 25 € / BildSehr geringSehr hoch

Virtuelle und KI-gestützte Lösungen sind vor allem dann interessant, wenn Kosten, Zeit und Flexibilität eine Rolle spielen.

Schau dir die Vorher-Nachher KI-gestütztes Home Staging Beispiele an und überzeug dich.


Für welche Immobilien lohnt sich welche Variante?

Klassisches Home Staging

  • hochwertige Immobilien
  • offene Besichtigungen
  • wenige, gezielte Objekte mit entsprechendem Budget

Virtuelles Home Staging

  • Leerstände
  • Neubauten
  • private Verkäufer
  • Makler mit mehreren Objekten

KI-gestütztes Home Staging

  • viele Immobilien gleichzeitig
  • schnelle Markteinführung
  • standardisierte Exposés

Beispiel: Kosten sparen mit virtuellem Home Staging

Virtuelles Home Staging Kosten sparen – Vorher Nachher Beispiel

Virtuelles Home Staging kommt ohne Möbelmiete, Transport oder Aufbau aus – und bleibt dadurch oft deutlich unter 100 € pro Raum.

In vielen Fällen lässt sich so eine ähnliche Wirkung erzielen wie mit klassischem Home Staging – nur mit wesentlich geringerem Aufwand.


Häufige Fragen zu Home Staging Kosten (FAQ)

Was kostet Home Staging im Durchschnitt?

Klassisches Home Staging liegt häufig im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich, virtuelles Home Staging dagegen oft schon im zweistelligen Bereich pro Bild.

Lohnt sich Home Staging finanziell?

In vielen Fällen ja – vor allem, wenn dadurch die Vermarktungszeit kürzer wird oder Preisverhandlungen reduziert werden.

Wie viele Räume sollte man stagen?

Meist reichen die wichtigsten Räume: Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer.

Ist virtuelles Home Staging günstiger als klassisches?

Ja. In der Praxis fast immer deutlich.


Fazit: Welche Home-Staging-Variante ist die richtige?

Home Staging muss kein großer Kostenblock sein. Während klassisches Home Staging für bestimmte Objekte sinnvoll sein kann, bieten virtuelles und KI-gestütztes Home Staging heute eine sehr gut kalkulierbare Alternative.

Wer Immobilien professionell präsentieren möchte, ohne hohe Investitionen oder logistischen Aufwand, fährt mit virtuellen Lösungen in vielen Fällen besser.

Stageview kostenlos testen

Du erhältst 2 kostenlose Staging Credits, um virtuelles Home Staging selbst auszuprobieren.